Wie du dein Leben wieder in Schwung bringst

Viele meiner Kundinnen kennen folgendes Gefühl: sie treten in mindestens einem Lebensbereich auf der Stelle und kommen keinen Schritt weiter. Sie drehen sich im Kreis, analysieren das Thema, schauen von oben und dann von unten drauf, machen pro- und contra-Listen, beginnen die ersten Sätze aufs Papier zu bringen, bevor sie es danach wegschließen und sie wägen ab, wann der richtige Zeitpunkt wäre, den ersten Schritt zu wagen.

Soll ich dir etwas verraten? Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt! Er wird nicht kommen. Es gibt nur den Zeitpunkt, in dem du eine Entscheidung triffst. Und diese Entscheidung lautet dann entweder: Ja, ich tue es. Oder: Nein, das lasse ich bleiben. Oder, die dritte Variante: Ich vertage meine Entscheidung.

Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt.

Aber was es gibt, ist, der moment, indem du eine entscheidung triffst.

An dieser Stelle, bitte ich dich, dich einmal zu fragen: welche der drei möglichen Entscheidungen fühlt sich für dich am unschönsten an? Lies dir die Möglichkeiten noch einmal durch und spüre in deinen Körper rein. Bei welcher Antwort fühlst du körperlich das unschönste Gefühl?

Richtig, die Entscheidung zu treffen: ich vertage meine Entscheidung!

Warum?
1. Mit der Entscheidung für eine Sache, kommst du in Bewegung. Du gehst auf die Entscheidung zu. Du fokussierst deine Energie auf sie und tust etwas dafür, um sie zu realisieren. Nicht nur du wirst proaktiv aktiv auch deine gesamte Zell-Intelligenz richtet sich darauf hin aus und dein Leben kommt in Fluss.

2. Mit der Entscheidung gegen eine Sache, hörst du auf, ständig darüber nachzudenken, ob du es tun solltest oder nicht. Deine Energie fließt nicht mehr in etwas, was du eigentlich gar nicht machen möchtest oder aber nicht weißt, ob und wann du es umsetzen willst. Du schaffst Platz für neue Gedanken, neue Ideen. Du fühlst dich erleichtert und frisch.

Die Ja- und Nein-Entscheidungen bringen dich und dein Leben wieder in den Fluss. Du trittst aus dem „sich-ständig-im-Kreis-drehen“ heraus und bringst damit dich und dein Leben in Bewegung.

3. Aber mit der Entscheidung „ich vertage meine Entscheidung“ hast du dich, ob bewusst oder unbewusst, weiterhin dafür entschieden, dich mit dem irgendwann-eine-Entscheidung-treffen zu befassen. Du hast nichts gelöst. Die ungelöste Aufgabe wabert weiterhin in deinem Kopf oder auf unbewusster Eben in dir. Das verbraucht Energie, die allerdings nicht zielführend ist. Und zugleich bündelt sie deine Tatkraft, die du gut für andere, dir wichtige Dinge, einsetzen könntest. Je mehr du, von diesen „vertagten Entscheidungen“ in deinem Leben getroffen hast, umso schwerer, träger und lustloser fühlst du dich. Denn sie alle fressen deine Energie, deine Aufmerksamkeit und sie alle drängen immer wieder an die Oberfläche. Und jedes Mal, fordern sie dich dazu auf, eine Entscheidung zu treffen. Nämlich: setzt du „mich“ um oder verabschiedest du „mich“? Und jedes mal kannst du neu entscheiden, ob du die Entscheidung in deinem Leben willkommen heißt, verabschiedest oder wieder vertagen möchtest (erkennst du hier den Kreislauf)?

Wie sieht die Lösung aus:

Um aus der Spirale herauszukommen und dein Leben in Schwung zu bringen, habe ich zwei Ansätze für dich, die auch mir sehr geholfen haben.

Tipp 1: Kassensturz

Frage dich als erstes: möchte ich überhaupt, ein vitales, schwungvolles und glückliches Leben führen? Oder möchte ich lieber noch eine Runde drehen und noch mehr Schwere und Trägheit in meinem Leben spüren?

Wenn du bereit bist, etwas zu verändern, dann durchleuchte jetzt einmal dein Leben nach Aufgaben und Dingen, die du noch nicht entschieden hast?

Wo hast du dich vor einer Entscheidung gedrückt? Wo hast du gesagt, ach, das mache ich morgen/in einer Woche/ in eine Monat/nächstes Jahr?

Kleiner Tipp!
Je mehr wir von nicht getroffenen Entscheidungen anhäufen, desto schwerer fällt es uns, überhaupt eine Entscheidung zu treffen und wieder in Bewegung zu kommen.

Hole dir Stift und Zettel und notiere dir die Dinge. Liste sie untereinander auf, so wie sie dir einfallen:

  • den Abwasch erledigen
  • die Steuererklärung machen
  • meiner Kollegin von meiner neuen Idee erzählen
  • einen Tanzkurs buchen
  • meine Wohnung streichen
  • ….

Die Liste kann ruhig lang werden. Du brauchst nicht erschrecken.

Wenn du fertig bist, dann lies dir deine Punkte noch einmal in Ruhe durch. Dann nehme dir jeden Punkt einzeln vor. Schließe dabei die Augen, fahre mit dem Finger über den Punkt und frage dich: wie entscheide ich mich bei diesem Thema. Ist es ein „ja“, ein „nein“ und wenn es ein „ich weiß nicht“ oder „vielleicht später“ ist, dann ist es ein „nein“. Belaste dich nicht zu lange mit Dingen, die irgendwann mal sein könnten. Denn wenn sie irgendwann mal ein „Ja!“ in dir wecken, dann dadurch, dass sie wieder zu dir gekommen sind. Sie waren dann also nicht weg.

Aber

jetzt geht es darum, dich zu entlasten, dein Leben wieder lebendig zu gestalten und sich für oder auch gegen etwas zu entscheiden.

Und wenn du dich entschieden hast, dann handle danach. Und, das bedeutet nicht, dass du alles auf einmal machen sollst. Setzte Termine, nur beginne mit einer Sache nach der anderen.

Tipp 2: Frage dich, was ist jetzt zu tun?

Diese Frage hat es in sich. Sie wirkt so banal aber ihre Antwort beinhaltet das gesamte Wissen des Universums. Wie es funktioniert?
Wenn du nicht weißt, was als erstes zu tun ist, dann frage dich: Was ist jetzt zu tun?
Meist kommt die Antwort sofort. Sie mag vielleicht etwas unsinnig klingen. Es mag so etwas kommen wie „räume deinen Kleiderschrank auf“ oder „gehe jetzt einkaufen“ oder „vereinbare einen Termin beim Zahnarzt“ oder „suche dir einen Coach, der sich unterstützt„. Vertraue dem was kommt. Deine innere Stimme weiß, was in diesem Moment gut für dich ist. Du kannst in dem Moment nicht wissen, welchen Grund es hat, jetzt einkaufen zu gehen. Vielleicht triffst du jemanden unterwegs oder siehst etwas, dass dich im Leben weiterbringt. Ich kann dir nur ans Herz legen: probiere es aus. Denn

jedes Mal, wenn du auf die Stimme deines Herzens hörst, erlebst du ein wunder!

Wenn du allerdings nicht auf die Stimme deines Herzens hörst, verstummt sie ein wenig mehr. Und das ist der Grund, warum wir häufig unsere innere Stimme nicht mehr wahrnehmen können: wir haben zu oft nicht auf sie gehört und haben sie vernachlässigt. Wir haben sie irgendwo vergraben und von dort aus ist es für sie deutlich schwieriger, ihre Stimme in unsere Wahrnehmung zu bringen und an die Oberfläche zu gelangen.

ABER: Sobald du wieder anfängst, deiner inneren Stimme zu lauschen, wird sie wieder deutlicher für dich zu hören sein. Und mit der Zeit beginnst auch du, ihr wieder mehr zu vertrauen. Lass dich einfach darauf ein und habe Vertrauen. Alles andere hast du sowie schon viel zu lange ohne Erfolg probiert, oder?  😉

Lass es mich wissen. Ich freue mich über all dein Kommentare dazu.

Nun, raus mit dir ins Leben und entscheiden, was du heute erleben willst. Und dann: Go for it!

Love.
Sandra

P.S. Der Artikel hat etwas in die bewegt und du möchtest regelmäßig über die Themen „Träume verwirklichen“ lesen, dann trage dich hier in meinen Museletter ein.

 

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