Was ist größer: deine Vision oder deine Angst?

4 Tipps, Wie du 2017 Veränderung bewirkst.

In diesem Artikel spreche ich darüber, wie du jetzt nach Neujahr deine Wünsche und Ziele auch wirklich in die Realität umsetzt und nicht einfach nur verpuffen lässt. Ich nenne dir die  4 wichtigsten Tipps, die helfen, wirklich etwas in deinem Leben zu verändern. Du erfährst, warum es so wichtig ist, eine Vision von deinem Leben zu haben. Gerade dann, wenn du Wünsche hast und Ziele erreichen möchtest. Du erfährst, wie du zu deiner Vision findest, wie du sie über das Jahr hinweg halten kannst und wie du am Ende des Jahres zufrieden und glücklich auf dich und das Jahr blicken wirst.

Aber vorab frage dich: wer wird das Leben leben, das er sich wünscht: Derjenige, der seine Angst ausblendet und sich auf seine Vision konzentriert oder derjenige, der sich

seiner Angst bewusst ist und seine Vision kennt?

Was deinen Wünschen im Wege steht

Das Jahr ist noch jung und unsere Vorsätze und Wünsche für 2017 haben wir gerade erst vor einem Monat formuliert. Erinnerst du dich noch sie? Sprudeln sie aus dir heraus und du wirkst regelrecht euphorisch, inspiriert und motiviert, wenn du davon sprichst? Hast du bereits erste Schritte umgesetzt? Und jetzt gilt es für dich dran zu bleiben?

Oder hast du deine Vorsätze und Wünsche bereits vergessen und musst etwas länger überlegen, bis sie dir wieder einfallen?

Egal, zu welcher Person du dich zählst, wichtig ist zu merken, dass es dich wahnsinnig motiviert hat, dir Neues vorzunehmen, dir Ziele zu stecken und deine Wünsche zu formulieren.

Es motiviert und beflügelt uns regelrecht, weil unsere Wünsche und Ziele meist etwas sind, was wir erfahren und erleben wollen. Darauf reagiert unser gesamter Köper, indem unsere Zellen regelrecht Dopamin, also Glückshormone ausschütten.

Was allerdings meist stärker wirkt, außer wir sind bereits geübt darin Neues umzusetzen und zu realisieren, sind unsere Gewohnheiten.

Gewohnheiten verhindern Veränderung

Unsere Gewohnheiten sind meist so stark, dass wir lieber dem Gewohnten und Bekanntem folgen, anstelle etwas anders zu machen. Wir schauen Abends lieber weiterhin unsere drei Stunden fern, als unseren Körper zu bewegen oder uns mit unserem Liebsten zu unterhalten. Wir lesen lieber weiterhin die selbe Art von Schnulz-Schinken, als ein inspirierendes Buch oder einen motivierenden Podcast zu hören, wir backen uns lieber eine Fertigpizza auf, als ein frisches selbstgekochtes Gericht zu zaubern.

Gewohnheiten sind meist so stark, weil wir sie über Jahre hinweg gepflegt haben, indem wir ihnen immer und immer wieder gefolgt sind. Dadurch passiert es, das wir wie nach „Autopilot“ handeln, wenn wir nicht beginnen, unser Verhalten zu reflektieren und uns zu fragen, ist es das wirklich, was ich will? Will ich wirklich diese Fertigpizza essen oder lieber etwas frisches, etwas, das mir Kraft gibt und meine Geschmacksnerven anregt?

Wenn ich mich das frage, kann ich mich neu entscheiden. Und selbst dann passiert es uns häufig noch, dass wir aus Bequemlichkeit dem folgen, was wir kennen. Durch die Bequemlichkeit bleiben wir allerdings dort, wo wir derzeit sind und wir kommen nicht an unser Ziel.

Bequemlichkeit folgt der Routine,
steuert jedoch nicht in die Richtung unseres Ziels.

Damit du aber am Ende des Jahres auf dich und deine Taten mit einem Lächeln zurückblickst und auf dich selber stolz bist, weil du Dinge erreicht hast, die du dir schon immer gewünscht hast, möchte ich dir nun 5 Dinge an die Hand geben, die dir helfen, deine Ziele und Wünsche umzusetzen.

4 Tipps, Wie du Veränderung bewirkst. 
Plus zwei wichtige Gedanken dazu. 

Ich habe mich in den letzten Jahren viel damit beschäftigt, wie ich es schaffe, mein LEBEN so zu verändern, dass es in erster Linie MIR richtig gut gefällt, so dass ich morgens gerne aus dem Bett springe. Damit ging natürlich einher, dass ich lernen musste, wie ich es schaffe, meine Träume und Wünsche umzusetzen. Zum einen habe ich viel darüber gelesen und zum anderen, und das war es dann der für mich schwierigste und zugleich EFFEKTIVSTE SCHRITT: ich habe die Dinge begonnen UMZUSETZEN.

Wie dir das am besten gelingt, hier meine 5 Tips:

1. Kreiere dir deine Vision

Kennst du deine Vision?
Um morgens richtig gut aus dem Bett zu kommen, ist es wichtig, dass du weißt, was du in deinem Leben erfahren und erleben willst. Menschen, die ihre Jahres- oder sogar Lebens-Vision kennen, die stehen morgens mit dem Gefühl auf, das ein neuer Tag beginnt, an dem sie ihre Vision näher kommen.
Um deine Jahresvision zu kennen, stelle dir vor, es es heute der 31.12.2017 und du blickst auf dieses Jahr zurück. Worüber möchtest du gereichten, was hast du erlebt und wohin hast du dich auf den Weg gemacht?

Ich selber klebe mir gerne ein Visionboard, dass ich mir dann an die Wand hänge und jeden Tag darauf blicke. So kann ich mich jeden Tag fragen, was ich heute tun kann, um dieser Vision näher zu kommen. Und, ich verliere meine Vision nicht aus dem Auge.

2. Motivation

Kennst du dein Warum hinter deiner Vision? Wenn nicht, finde dein Warum. Dein Warum ist deine Motivation, morgens gerne aufzustehen. Dein Warum ist die Kraft, die dich durch deine Gewohnheiten bringt. Dein Warum ist dein Treibstoff, der dich auch bei Misserfolgen wieder aufstehen und nach neuen Wegen suchen lässt. Alle bekannten Visionäre hatten nicht nur eine Vision, sie kannten ihr warum. Sie wussten, warum sie dieser Vision folgen und haben sie zu ihrer Mission gemacht haben.

Egal wie groß oder klein deine Vision oder dein Wunsch ist, formuliere dein Warum. Formuliere dein Warum kraftvoll, positiv, motivierend und reichere es mit Gefühlen an. Bsp.: Fitness-Center: „Ich möchte mich in meinem Körper geschmeidig, schön und lebendig fühlen.“ Bsp.: Berufung leben: „Ich wünsche mir, dass die Welt zu einem friedlicheren und schöneren Ort des Miteinander wird.“

Finde dein Warum. 

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3. Werde dir Deiner Angst bewusst 

Denn was kann dir alles passieren, wenn du deine Angst nicht kennst?

  • Du rennst blind durch die Welt und meist mitten in die Angst rein. Denn was wir nicht sehen können, das können wir auch nicht umgehen.
  • Du reagierst unkontrolliert mit folgenden Reaktionen auf die Situation: Starre, Flucht, Angriff oder Lieberdienen (herumblödeln)
  • Du kannst das Gegenstück der Angst nicht erfahren.

Jetzt ist die Frage, was ist das Gegenteil von Angst? Ich selber möchte mir da keine Definition erlauben. Aber du kannst dich fragen, was für dich auf der anderen Seite der Angst liegt? Ist es Freiheit, ist es Neugierde, ist es Vertrauen, ist es Liebe? Was ist es für dich?
Wenn du dir allerdings verbietest, dir deine Angst anzugucken, dann kannst du das, was auf hinter der Angst liegt, auch nicht sehen und erfahren.

Werde dir deiner Angst bewusst und sie wird dir etwas schenken, das du in deinem Leben vermisst.

4. Declutter 

Decluttern bedeutet ausmisten.
Und mein Tipp ist, miste alles aus, was du nicht mehr brauchst an: Glaubensmustern, alten (traurigen, schweren) Erinnerungen, Kleidungsstücke, Verhaltensweisen und Vorsätze und Wünsche, die du schon seit 10 Jahren mit dir rumträgst.

Schreibe es dir alles, was dir jetzt einfällt auf, damit du es buchstäblich vor dir siehst. Und dann frage dich, was dir davon wirklich wichtig ist und was kann davon weg.

Welche Glaubenssätze über dich und deine Zukunft willst du nicht mehr denken – was willst du dafür denken?
Welche Vorsätze fühlen sich demotivierend und freudlos an? Was in deiner Wohnung ist ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten, was dir nicht gut tut?

Dann miste es aus. Streiche alles raus, was dich nicht wirklich motiviert.
Es ist besser, du setzt dir lieber weniger Zeile, die dich motivieren und stärken, als das du dir zu viel vornimmst und du aus Überfrderung nach und nach gar nichts mehr davon tust.

4. Kleine Schritte Datieren 

Hast du deine Vision klar vor dir? Dann breche die große Vision in viele kleine Schritte runter. Was sind die ersten winzigen Dinge, die du heute in Richtung deiner Vision tun kannst? Schreibe es auf.

Beispiel: du willst eine Weiterbildung im Bereich Coching machen. Dann frage dich, was sind die ersten Dinge, die du dafür tun müsstest. Ist es vielleicht, dich darüber zu informieren, welches Institut Weiterbildungen anbietet? Wo du die Weiterbildung machen möchtest (regional in deiner Nähe)? Wie viel Geld du investieren willst? Wie viel Zeit du einplanen möchtest? Der nächste Schritt wäre vielleicht ein Termin mit den Instituten Gesprächstermine zu vereinbaren. Etc. Notiere dir das alles in deinem Terminkalender. Bis wann willst du das umgesetzt haben.

Dich motivieren kleine Schritte von deinem großen Vorhaben. Welches sind die kleinen Schritte, die du heute, morgen, übermorgen tun kannst? Notiere sie und halte sie ein.

Beginne mit diesen ersten 4 Tipps und du wirst schon innerhalb der nächsten Tage merken, dass sich dein leben verändert hat.  

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Auf dein erfolgreiches Jahr.

In Liebe
Sandra

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