Was hat Selbstliebe mit der Manifestation unserer Träume zu tun?

…Und ist Selbstliebe wirklich etwas Gutes? Oder kann es auch zuviel werden, und in Egoismus oder sogar Narzismus umschlagen?

Das Ego-Seele-Team

Stell Dir vor Du sitzt auf einer goldenen Kutsche mit zwei Pferden.
Das eine Pferd ist Dein Ego.
Das andere Pferd ist Dein höheres Selbst.
Und Du bist der Kutscher. Du hast die Zügel in der Hand. Du bist der freie Wille, der entscheidet, welches Pferd führen soll, in der Situation, in der Du Dich gerade befindest.

Welches ist weitsichtiger? Welches ist liebevoller?

Akzeptiere, dass du wundervoll bist.

Akzeptiere, dass du wundervoll bist.

Wir bestehen alle zwei „Selbsts“: aus dem Ego – unserem Selbstbild, das wir im Laufe unseres Lebens von uns erschaffen haben, und aus unserer Seele oder unserem Höheres Selbst – dem authentischen, natürlichen Teil von uns, der eben nur aus Licht und Liebe besteht. Praktisch unser „Original“.

Wir sind also ein Team!

Wenn es um Selbstliebe geht – und ob diese nun gut oder schlecht ist – geht es also vorrangig darum, welchem Selbst man die größte Aufmerksamkeit schenkt.

Als Manager des Teams, liegt das total in unserer Hand. Es braucht nur ein bisschen Bewusstsein.

Wenn wir uns in unser Selbstbild verlieben, dann verherrlichen wir unser Ego. Und wir erscheinen für andere egoistisch. Narzisstisch, vielleicht sogar. 

Das heißt nicht, dass unser Ego keine Liebe verdient. Es ist ein wichtiger Teil von uns und es hat einen Job in unserem „Team“.

Es hält uns am Leben, und es gibt uns die Erfahrung ein Individuum in dieser Welt zu sein, und uns in Beziehung zu anderen Menschen zu erfahren, obwohl wir auf einem anderen Level alle eins sind. Ohne unser Ego könnten wir diese Erfahrung nicht machen. Es verdient also genauso viel Liebe und Mitgefühl wie alles und jeder andere.

Wenn wir unser Selbstbild allerdings verherrlichen oder vergöttern, dann machen wir unser Ego größer und wichtiger als es ist, und geben ihm zu viel Power. Die treibende Kraft des Egos ist Angst, und wir sollten der Angst nie zuviel Macht über uns geben, den sie trennt uns von unserer Quelle, vom „Strom der Versorgung“.

Wir können dieser Angst allerdings auch nur mit Liebe begegnen, um sie aufzulösen. Deswegen verdient selbst unser Ego unsere Liebe.

Wenn wir unser Höheres Selbst lieben, dann verbinden wir uns (wieder) mit der Liebe des Universums. Mit unserer Natur. Wir akzeptieren, wer wir wirklich sind.

Wir sind Wesen, die miteinander in Wechselwirkung stehen. Wir geben und wir empfangen – in jeglicher Form: ob das Liebe, Aufmerksamkeit, Arbeitskraft oder Dienstleistungen sind.

Wenn wir also Energie geben, dann bekommen wir diese Energie auch in verschiedensten Formen zurück – sei es als Wunscherfüllung, Traumpartner, Traumkunden, Heilung, Unterstützung, oder fantastische Berufschancen (und oft aus ganz überraschenden Quellen).

Voraussetzung ist, dass wir uns akzeptieren, so wie wir jetzt sind, und uns erinnern, was für kraftvolle, energie-volle Wesen wir sind. Denn damit stellen wir uns praktisch wieder in den Strom der Liebe, des Wohlbefindens, des Überflusses – all das, wovon uns unser Ego fernhalten möchte, wenn es uns einredet, wir wären (noch) nicht gut genug oder liebenswert.

Wir sind wieder „angedockt“ und der Strom kann nun durch uns durch, in die Welt, fließen. Alle Energie, die wir bekommen, geben wir weiter an unsere Umwelt – in unseren Familien, Communities, an unsere Mitarbeiter oder Kunden. Es ist ein unendlicher Kreislauf – je mehr wir geben, umso mehr Raum schaffen wir, um mehr zu empfangen.

Solange wir uns selbst – unser wahres, höheres Selbst – nicht lieben, sind wir von diesem Strom abgetrennt und haben Angst, dass sich alles Gute außerhalb von uns befindet – irgendwo, wo wir es suchen müssen und vielleicht nie finden werden.

„No amount of self-improvement can make up for any lack of self-acceptance.“ [Robert Holden]

Ein Ego schafft keinen Raum. Ein Ego behält alles für sich selbst und ist irgendwann „voll“ – nichts passt mehr rein. Oder es trennt uns vom Strom ab, indem es uns einredet, „Das kann ich nicht annehmen. Ich bin nicht gut genug. Ich muss erst noch x, y und z an mir verbessern“.

In beiden Fällen manifestieren wir unsere Wünsche nicht, weil einfach kein Platz dafür da ist. Wir haben keine Kapazität mehr, um zu empfangen.

Wahre Selbstliebe bedeutet also, zu akzeptieren, dass Du – so wie alles und jeder andere im Universum – Licht und Liebe bist. Du öffnest Dich damit Deinem höheren Selbst (dieses Pferd darf also die Führung übernehmen), damit es durch Dich dieses Licht in die Welt bringen kann.

Selbstliebe bedeutet daher gleichzeitig auch, Dir zu erlauben, Liebe – und alles andere Gute – zu empfangen. Geben und empfangen sind unzertrennlich – es ist dieselbe Energie, nur die Richtung ist anders.

Wenn wir uns also nicht selbst lieben, erlauben wir uns keine Liebe zu empfangen.

Und wenn wir keine Liebe empfangen, haben wir auch keine zu geben. Unser Ego ist eine Sackgasse. Wir können es anhimmeln, aber wir bekommen von ihm keine Liebe zurück. Nur Angst.

Unsere höheres Selbst, dagegen, ist unser Zugang zur Quelle, die uns mit allem versorgt. Wir können es unmöglich „zu sehr“ lieben. Und wir können unmöglich zu groß träumen!

Setze daher also immer auf’s richtige Pferd 🙂

 Und warum ist die Kutsche golden?

Weil Du SO wertvoll bist und mindestens genauso glänzen kannst! Also, KEEP DREAMING BIG!

Deine Anja.

 

Über die Autorin:

Anja Schütz bloggt auf www.followyourjoy.de und veranstaltet regelmäßig den LOVEMBER Online Kurs – eine 30-Tage-Selbstliebe-Übung. Du kannst Dich hier zum LOVEMBER anmelden: http://followyourjoy.de/lovember

Anja Schütz von followyourjoy.de

Nach einer langen Karriere als Manager in der Modewelt, und fast 20 Jahren im Ausland, berät sie nun spirituelle Lehrer und Coaches in Sachen Online Business und Marketing und Beziehungsaufbau zu ihren Kunden, sowie Teamleiter beim Beziehungsaufbau mit ihren Mitarbeitern.

Kontakt: hello@followyourjoy.de
Website: www.followyourjoy.de

Titelbild: www.unsplash.com

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